Deutsche Verbraucher sind bereit, nach Corona Geld im Gastgewerbe auszugeben

Exklusive Forschungsergebnisse von CGA zeigen bei bleibender Vorsicht auch Zuversicht und legen offen, wie sich Corona auf Gewohnheiten auswirkt – und wie Anbieter darauf reagieren können
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Neueste Forschungsergebnisse der On-Premise-Analysten von CGA zeigen, dass die Verbraucher in Deutschland bei einer Erleichterung der Coronamaßnahmen gern außer Haus Geld für Essen und Getränke ausgeben wollen. Da die Deutschen lieber direkt in Gaststätten konsumieren als anderswo in der Welt (86 % der Deutschen besuchen die Gaststätte – fünf Prozentpunkte mehr als der weltweite Durchschnitt), lohnt sich ein genauerer Blick auf die Ergebnisse.

 

Die im Frühjahr unter mehr als 1000 deutschen Verbrauchern durchgeführte REACH-Umfrage von CGA zeigte, dass ca. drei von fünf (61 %) Verbraucher wieder zu jeder Gelegenheit außer Haus essen und trinken wollen, „wenn die Situation wieder normal ist“. Ein Viertel (27 %) der Verbraucher plant, in den nächsten zwölf Monaten mehr Geld als sonst für das Gastgewerbe auszugeben.

 

Restaurants können sich die größten Hoffnungen darauf machen, dass die Verbraucher an ihre Tische zurückkehren. Über die Hälfte (56 %) der Verbraucher sagt, dass sie planen in den nächsten zwölf Monaten Restaurants regelmäßiger zu besuchen, gefolgt von Kneipen (31 %), Bars (22 %) und Nachtclubs (12 %).

 

Die Ergebnisse von CGA unterstreichen auch, wie wertvoll Restaurants, Bars und Kneipen für Getränkelieferanten sowohl in Sachen Umsatz als auch Branding sind. Deutsche, die sich in Gaststätten aufhalten, nehmen dort über ein Drittel (38 %) ihres gesamten Alkoholkonsums zu sich. Drei von fünf (59 %) sagen, dass sie eine positive Erfahrung in einer Gaststätte dazu veranlasst hat, eine Getränkemarke für zu Hause zu kaufen.

 

Es gaben zwar 64 % der Verbraucher an, dass sie binnen einer Woche nach der Wiedereröffnung in Gaststätten zurückkehren wollten. Doch es gab auch Anzeichen für Zurückhaltung, denn über ein Drittel (36 %) antworteten, dass sie nach der Wiedereröffnung mindestens einen Monat warten würden, bevor sie wieder ausgingen.  Die Verbraucherdaten zeigen Wege auf, wie die Betreiber jene beruhigen können, die auch bei Freiluftveranstaltungen noch zögern, wieder auszugehen. Mehr als die Hälfte (56 %) der Verbraucher sagen, dass sie sich zutrauen, Veranstaltungsorte mit Außenbereichen zu besuchen – das sind fast doppelt so viele wie Vertrauen in Veranstaltungsorte mit großer Besucherkapazität haben. Auch die Gruppengrößen werden ein Faktor sein, da der Anteil der Verbraucher, die sich lieber in kleinen Gruppen treffen (80 %), viermal größer ist als der Anteil derer, die sich lieber in großen Gruppen treffen (20 %).

 

Die umfassende Untersuchung des Verbraucherverhaltens von CGA bietet Gaststättenbetreibern in Deutschland eine große Bandbreite an Erkenntnissen, die sie zur Hand nehmen können, um ihre Strategien zu verbessern und den Umsatz zu steigern, wenn der Markt wieder vorhanden ist.

 

Graeme Loudon, CGA Managing Director EMEA und APAC, sagte:

Aus unserer Forschung ergibt sich eindeutig, dass Verbraucher in Deutschland Restaurants, Kneipen und Bars während der Umwälzungen der letzten 16 Monate wirklich vermisst haben. Da die Einschränkungen allmählich zurückgenommen werden, können wir auch eine zunehmende Bereitschaft für Ausgaben erwarten. Daher ist es entscheidend, sich ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Verbraucher anzueignen, um sicherzustellen, dass Anbieter und Einzelhändler Ihren Anteil an diesen Einnahmen aus dem Gastgewerbe maximieren können.“

 

Weitere Informationen zur exklusiven Verbraucherforschung von CGA und wie sie Betreibern und Anbietern helfen kann, Umsätze und Marketingstrategien im wieder eröffneten Markt zu optimieren, erfahren Sie von Ben Krzysica unter Ben.Krzysica@cgastrategy.com.

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