Deutsche Barkeeper können langfristige Markenbindung der Getränkehersteller fördern

Eine neue Barkeeper- und Konsumentenstudie von CGA by NielsenIQ zeigt, dass Barkeeper nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das deutsche Gastgewerbe optimistisch in die Zukunft blicken und ihr Einfluss auf die Wahl der Konsumenten in Bars und Restaurants von den Herstellern genutzt werden kann, um eine langfristige Markenbindung zu erreichen.
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Die Ergebnisse des German Bartender Report 2022, der von CGA in Zusammenarbeit mit NielsenIQ und der Deutschen Barkeeper-Union (DBU) erstellt wurde, zeigen, dass die Barkeeper trotz der Herausforderungen, vor die die COVID-19-Pandemie die gesamte Branche stellte, gerne mit Getränkeherstellern zusammenarbeiten und an mehr Schulungsprogrammen teilnehmen möchten. Die Verbraucherstudie OPUS von CGA zeigt auch, dass Barkeeper einen bedeutenden Einfluss auf das Kaufverhalten im Gaststättengewerbe haben. 

 

In den Bars und Restaurants zeigen sich die deutschen Verbraucher sehr experimentierfreudig und probieren gerne neue Kategorien und Marken aus. 58 % bevorzugen in Bars und Restaurants andere Getränke als zu Hause. Diese Verbraucher experimentieren an höher frequentierten Orten wie Bars (66 %), Spätbars (63 %) und Nachtclubs (57 %) eher mit neuen Optionen – was unterstreicht, dass die Ausrichtung von Kampagnen für neue Produkte auf diese Orte für Getränkemarken bessere Ergebnisse bietet. Auch die Barkeeper können eine wichtige Rolle dabei spielen, die Bereitschaft zum Experimentieren und Verkosten der Verbraucher zu fördern. 

 

48 % der deutschen Verbraucher lassen sich auch dann noch von Empfehlungen der Barkeeper beeinflussen, wenn sie sich bereits für ein Getränk entschieden haben. Dies zeigt, welche Möglichkeiten Getränkehersteller haben, um das Verkosten und den Verkauf ihrer Marken zu fördern, indem sie sich mit Schulungs- und Engagement-Kampagnen an das Barpersonal wenden. 

 

Da Barkeeper das letzte Bindeglied zwischen Marken und Verbrauchern an der Verkaufsstelle sind, ist es wichtig, dass Getränkemarken die Wünsche und Anforderungen der Barkeeper verstehen. Barkeeper haben abhängig von ihrer Erfahrung und der Art der Bar/des Restaurants, in der/dem sie tätig sind, unterschiedliche Bedürfnisse. Das bedeutet, dass die Getränkelieferanten ihre Schulungsprogramme und Personalanreize neu ausrichten und gestalten müssen, um Barkeeper in die Lage zu versetzen, bei jeder Gelegenheit perfekte Getränke auszuschenken und den Kunden die passenden Empfehlungen auszusprechen.   

 

Darüber hinaus können Marken ihre Beziehungen optimieren, indem sie die Barkeeper regelmäßig besuchen – 24 % geben an, dass dies für sie jetzt wichtiger ist als vor der Pandemie – und gleichzeitig ein echtes Interesse an der Verkaufsstelle und dem Personal zeigen. Im Gegenzug treten diese Marken bei Barkeepern stärker in den Vordergrund – 52 % empfehlen persönliche Lieblingsmarken, 54 % Marken mit einer interessanten Hintergrundgeschichte und 70 % Marken, die zu den Geschmacksvorlieben des Gastes passen – und werden eher in ihr Repertoire für Empfehlungen aufgenommen.  

 

Insgesamt sind die Beziehungen zwischen Barkeepern und Getränkeherstellern gut, denn 72 % der Barkeeper bewerten ihre Beziehungen zu den Getränkeherstellern als gut/sehr gut. Die Unterstützung der Barkeeper muss jedoch nochmals gesteigert werden, wenn die Hersteller möchten, dass Barkeeper ihre Bemühungen anerkennen. Beeindruckende 98 % der Barkeeper haben in den letzten 6 Monaten eine Schulung zum Thema Getränke erhalten und 70 % bestätigen, dass sie in Zukunft wahrscheinlich an derartigen Programmen von Getränkeherstellern teilnehmen werden.  

Graeme Loudon, Managing Director, EMEA, führt dazu an: „Es ist klar, dass Barkeeper eine wichtige Rolle im Entscheidungsfindungsprozess der Verbraucher in deutschen Bars und Restaurants spielen und das Experimentieren sowie den Kontakt mit Getränkemarken fördern können. Die Hersteller müssen diese Möglichkeiten durch umfassendere Schulungen und den Aufbau engerer Beziehungen zu Fachleuten des Gastgewerbes optimal nutzen.

Insgesamt zeigen unsere Daten deutlich, dass Barkeeper gerne mit Marken zusammenarbeiten, die ihre Bars und Restaurants optimal unterstützen können. Dies bietet Anbietern gute Möglichkeiten, ihre Herangehensweise an das Thema Markenpflege neu zu gestalten, um den derzeitigen Optimismus zu nutzen und wirklich authentische, enge und vorteilhafte Beziehungen zu Barkeepern aufzubauen.“  

Die Untersuchungen von CGA liefern verwertbare Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Markenpflege im Ausschank für den deutschen Markt ebenso wie für globale Märkte, um Herstellern zu verdeutlichen, wie Marken von ihrem kontinuierlichen Engagement profitieren können. Wenn Sie mehr über die Forschungsmöglichkeiten von CGA im Allgemeinen und insbesondere im Bereich Barkeeping erfahren möchten, kontaktieren Sie Graeme Loudon unter graeme.loudon@cgastrategy.com. 

 

Für die „German Bartender Report 2022“-Studie wurden 50 Barkeeper/Manager befragt, die im Zeitraum vom 18.04.2022 bis zum 03.05.2022 im Ausschank auf dem deutschen Markt tätig waren.  

 

Der Bericht steht ab sofort hier zum Download bereit  

 

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